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Ein einziges aerobes Training verbessert Stoffwechsel

In einer Untersuchung an 15 sonst sesshaften ProbandInnen zeigte sich anhand von Muskelbiopsien, dass ein einziges aerobes Training auf dem Fahrrad über einer Stunde die mitochondriale Oxiation von Fetten um 12-13% und von Kohlenhydraten um 14-17% erhöhte.

Newsom, Sean A.; Stierwalt, Harrison D.; Ehrlicher, Sarah E.; Robinson, Matthew M.Author Information Medicine & Science in Sports & Exercise: January 19, 2021 – Volume Publish Ahead of Print – Issue – doi: 10.1249/MSS.0000000000002615

https://journals.lww.com/acsm-msse/Abstract/9000/Substrate_specific_Respiration_of_Isolated.96110.aspx

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Ein starker Kaffee vor Ausdauertraining optimiert Fettverbrennung

In einem RCT mit Cross-Over-Design an 15 gesunden Männer konnte gezeigt werden, dass 3mg/Kg/KG Koffein 30 Minuten vor Ausdauertraining die Fettverbrennung (gemessen anhand der maximalen Fett Oxidationsrate MFO) signifikant erhöht; am stärksten war der Effekt mit einer Erhöhung um 29% (MFO 0.31 ± 0.09 vs. 0.40 ± 0.10 g/min, P < 0.001) am späten Nachmittag.

Ramírez-Maldonado M, Jurado-Fasoli L, Del Coso J, R Ruiz J, Amaro-Gahete FJ. Caffeine increases maximal fat oxidation during a graded exercise test: is there a diurnal variation? J Int Soc Sports Nutr. 2021 Jan 7;18(1):5. doi: 10.1186/s12970-020-00400-6. PMID: 33413459; PMCID: PMC7792284.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33413459/
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Muskelkraft korreliert mit Risiko für Alzheimer

In einer prospektiven Kohortenstudie an über 900 Senioren zeigte sich, dass während des Follow-Ups von 3,6 Jahren diejenigen häufiger an der Manifestation einer Alzheimer-Demenz (oder eines Mild Coginitve Impairment) litten, die schwächere Muskelkraft in den Armen und Beinen hatten; diese Korrelation wurde auch in anderen Studien gezeigt und könnte dadurch verursacht sein, dass Muskelkraft durch die Integrität des Nervensystems mitbedingt ist, oder wegen pathogenetischer Faktoren wie chronischer Entzündung oder niedriger Steroidlevel, die sowohl Muskelabbau als auch kognitiven Abbau zur Folge haben können.

Boyle PA, Buchman AS, Wilson RS, Leurgans SE, Bennett DA. Association of muscle strength with the risk of Alzheimer disease and the rate of cognitive decline in community-dwelling older persons. Arch Neurol. 2009 Nov;66(11):1339-44. doi: 10.1001/archneurol.2009.240. PMID: 19901164; PMCID: PMC2838435.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19901164/
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HIIT geht flott

In einer Metaanalyse von 13 Studien zum Vergleich von High-Intensitiy-Intervall-Training und moderatem Ausdauertraining zeigte sich, dass beide Trainingsregime ähnliche Erfolge hinsichtlich des Körperfettanteils und Bauchumfangs hatten, HIIT jedoch mit nur halb so viel Zeitaufwand zu bewältigen war.

Wewege M, van den Berg R, Ward RE, Keech A. The effects of high-intensity interval training vs. moderate-intensity continuous training on body composition in overweight and obese adults: a systematic review and meta-analysis. Obes Rev. 2017 Jun;18(6):635-646. doi: 10.1111/obr.12532. Epub 2017 Apr 11. PMID: 28401638.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28401638/
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HIIT macht mehr Spaß als moderates Ausdauertraining

In einem RCT an 26 übergewichtigen Frauen zeigte sich, dass High-Intesive-Interval-Training im Vergleich mit moderatem Training auf einem Ergometer zwar vergleichbare Ergebnisse hinsichtlich der Verbesserung von kardiopulmonaler Fittness ergaben, das HIIT von den Probandinnen jedoch mehr genossen wurde und weniger Zeit in Anspruch nahm.

Kong Z, Fan X, Sun S, Song L, Shi Q, Nie J. Comparison of High-Intensity Interval Training and Moderate-to-Vigorous Continuous Training for Cardiometabolic Health and Exercise Enjoyment in Obese Young Women: A Randomized Controlled Trial. PLoS One. 2016 Jul 1;11(7):e0158589. doi: 10.1371/journal.pone.0158589. PMID: 27368057; PMCID: PMC4930190.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27368057/
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Ältere Menschen dürfen hart trainieren

In einem RCT an 1567 ProbandInnen (70-77 Jahre) zeigte sich, dass sich zwischen denjenigen, die in ihrem Trainingsregime HIIT mit bis zu 90% der maximalen Herfrequenz absolvierten eine vergleichbare Mortalität aufwiesen wie diejenigen, die einem Training mit moderater Intensität nachgingen.

Dorthe Stensvold, Hallgeir Viken, Sigurd L Steinshamn, Håvard Dalen, Asbjørn Støylen, Jan P Loennechen, Line S Reitlo, Nina Zisko, Fredrik H Bækkerud, Atefe R Tari, Silvana B Sandbakk, Trude Carlsen, Jan E Ingebrigtsen, Stian Lydersen, Erney Mattsson, Sigmund A Anderssen, Maria A Fiatarone Singh, Jeff S Coombes, Eirik Skogvoll, Lars J Vatten, Jorunn L Helbostad, Øivind Rognmo, Ulrik Wisløff. Effect of exercise training for five years on all cause mortality in older adults—the Generation 100 study: randomised controlled trial. BMJ, 2020; m3485 DOI: 10.1136/bmj.m3485

https://www.bmj.com/content/371/bmj.m3485

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Individuelle Trainingsplanung wichtig

In einer qualitativen Auswertung an 30 ProbandInnen, die verschiedene Trainingsregime ausprobiert hatten, ergab, dass High-Intensity-Intervall-Training, dessen physiologischer Nutzen gut erforscht und anerkannt ist, von Menschen unterschiedlich gut angenommen wurde und betont damit die Notwendigkeit für eine individuell angepasste Trainingsplanung und das Fehlen einer einzigen pauschal richtigen Trainingsempfehlung.

Matthew J. Stork, Toni L. Williams, Kathleen A. Martin Ginis. Unpacking the debate: A qualitative investigation of first-time experiences with interval exercise. Psychology of Sport and Exercise, 2020; 51: 101788 DOI: 10.1016/j.psychsport.2020.101788

https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1469029219307186?via%3Dihub