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Peer Group Status in Kindheit korreliert mit späterem kardiovaskulärem Risiko

In einer Erhebung mit Daten von 11400 ProbandInnen der Stockholm Birth Cohort Multigeneretional Study zeigte sich, dass ein niedriger Status innerhalb der Peer Group mit 13 Jahren mit einem 34% erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen im Erwachsenenalter korrelierte.

Alexander Miething, Ylva Brännström Almquist. Childhood peer status and circulatory disease in adulthood: a prospective cohort study in Stockholm, Sweden. BMJ Open, 2020; 10 (9): e036095 DOI: 10.1136/bmjopen-2019-036095

https://bmjopen.bmj.com/content/10/9/e036095

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Depression in Schwangerschaft wirkt sich auf Kinder aus

In einer Studie an 54 Müttern, die in ihrer Schwangerschaft an Depression litten, zeigte sich, dass stärkere depressive Symptome mit schwächer ausgeprägten Verbindungen der weißen Substanz im Gehirn der Kinder sowie stärkerer Agressivität und Hyperaktivität bei Jungen assoziiert war und außerdem das erhöhte Risiko für die Kinder, an einer Depression zu erkranken, erklären könnte.

Rebecca E. Hay et al. Amygdala-prefrontal structural connectivity mediates the relationship between prenatal depression and behaviour in preschool boys. Journal of Neuroscience, 2020 DOI: 10.1523/JNEUROSCI.0481-20.2020

https://www.jneurosci.org/content/40/36/6969
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Gesunde Ernährung und Sport bei Schwangeren könnte Kindern zugute kommen

In einem RCT an 1555 übergewichtigen Schwangeren, die während der Schwangerschaft Unterstützung hinsichtlich einer gesunden Ernährung und Bewegung erhielten, zeigte sich, dass deren Kinder im Follow-Up drei Jahre nach der Geburt insgesamt gesünder waren und beispielsweise ein geringeres Risiko für Übergewicht hatten.

Kathryn V. Dalrymple et al. Adiposity and cardiovascular outcomes in three‐year‐old children of participants in UPBEAT, an RCT of a complex intervention in pregnant women with obesity. Pediatric Obesity, 2020 DOI: 10.1111/ijpo.12725

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ijpo.12725
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Scheidungskinder haben als Erwachsene niedrigere Oxitocin Werte

In einer Studie ProbandInnen zwischen 18 und 62 zeigte sich, dass diejenigen, deren Eltern sich in ihrer Kindheit getrennt hatten, im Erwachsenenalter niedrigere Werte an Oxitocin im Urin hatten; dies könnte sich laut der AutorInnen auch auf die Beziehungsfähigkeit im Erwachsenenalter auswirken.

Maria L. Boccia, Christopher Cook, Lesley Marson, Cort Pedersen. Parental divorce in childhood is related to lower urinary oxytocin concentrations in adulthood. Journal of Comparative Psychology, 2020; DOI: 10.1037/com0000248

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Ausgeprägter Medienkonsum in Kindheit korreliert mit schlechtem akademischen Erfolg

In einer Studie an 1239 acht- bis neunjährigen Kindern zeigte sich, dass solche, die mehr als zwei Stunden am Tag fernsahen oder mehr als eine Stunde Computer spielten, ein schlechteres Leseverständnis bzw. schlechtere numerische Fähigkeiten hatten.

Lisa K. Mundy, Louise Canterford, Monsurul Hoq, Timothy Olds, Margarita Moreno-Betancur, Susan Sawyer, Silja Kosola, George C. Patton. Electronic media use and academic performance in late childhood: A longitudinal study. PLOS ONE, 2020; 15 (9): e0237908 DOI: 10.1371/journal.pone.0237908

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0237908
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Die zu Welt erkunden für Kinder wichtiger als Belohnung

In einer Studie mit 4-5 Jährigen zeigte sich, dass diese in einem Spiel – im Gegensatz zu den als Kontrollgruppe fungierenden Erwachsenen – auf Belohnungen und Preise verzichteten, wenn sie dafür die Möglichkeit bekamen, weitere Optionen auszutesten.

Nathaniel J. Blanco, Vladimir M. Sloutsky. Systematic Exploration and Uncertainty Dominate Young Children’s Choices. Developmental Science, 2020; DOI: 10.1111/desc.13026

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/desc.13026
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Soziale Widrigkeiten in früher Kindheit erhöht Risiko für frühzeitigen Tod

Im Rahmen einer Kohortenstudie an mehr als 1 Million Kindern zeigte sich, dass diejenigen, die beispielsweise in Armut oder einem Kinderheim aufwuchsen oder solche, die ein Elternteil verloren oder psychische Erkrankungen in der Familie erlebten, ein 4,5-fach erhöhtes Risiko für einen frühzeitigen Tod hatten.

Naja H Rod, Jessica Bengtsson, Esben Budtz-Jørgensen, Clara Clipet-Jensen, David Taylor-Robinson, Anne-Marie Nybo Andersen, Nadya Dich, Andreas Rieckmann. Trajectories of childhood adversity and mortality in early adulthood: a population-based cohort study. The Lancet, 2020; 396 (10249): 489 DOI: 10.1016/S0140-6736(20)30621-8

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32798491/